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Gebührenfreie Kreditkarte

I Allgemeine Informationen

Keine Jahresgebühr (Grundgebühr), in der Eurozone oder gar weltweit kostenfrei Geld abheben, kein Mindestumsatz, flexible Ratenzahlung, keine Gebühr beim Auslandseinsatz - also bei Transaktionen in Fremdwährung und teilweise Startguthaben-Aktionen mit XY EUR. Und dennoch sollen diese Kreditkarten gebührenfrei sein? Wo ist der Haken, werden sich die meisten Menschen nun denken. Meist handelt es sich um Visa oder Mastercard® Kreditkarten, die von verschiedenen Emittenten (Anm. d. Red.: so nennt man die herausgebende Bank) mit sehr guten Konditionen angeboten werden. Im Vergleich zu den regulären Angeboten der eigenen Hausbank, schlagen diese konditionstechnisch mit deren gebührenfreien Kreditkarten, diese meist bei Weitem. Sie sind bspw. dauerhaft gebührenfrei, berechnen weder eine Grundgebühr noch Abhebegebühren bei der Bargeldabhebung.

In unseren folgenden Informationen, widmen wir uns explizit den sogenannten "Revolving Kreditkarten", also sozusagen "echten Kreditkarten" (Anm. d. Red.: also CreditCard, nicht Debit oder PrePaid). Hierbei zu Erwähnen ist, dass diese Art der Kreditkarte nicht dafür gedacht ist, dass dort Geld "geparkt" wird und es gibt auch entsprechend kein uns bekanntes Modell dieser Kreditkarten-Art mit Guthabenzinsen. 

II Gebührenfreie Kreditkarte - gibt es sie wirklich?

Wenn ein Anbieter das eigene Produkt als "gebührenfreie Kreditkarte" bezeichnet, gilt hier zumeist, dass es sich um jahresgebührenfreie Kreditkarten (keine Grundgebühr) handelt. Zudem gibt es bei den meisten Produkten keinen Mindestumsatz. Einige Banken bieten zusätzlich auch gebührenfreies Bargeldabheben weltweit an sowie keine Fremdwährungsgebühr. Klingt alles ganz gut. Doch gibt es denn diese Art der Karte nun wirklich? Im Falle der "gebührenfreien Kreditkarte" gibt es natürlich dennoch Verdienstmöglichkeiten. Und was Verdienstmöglichkeiten auf Bankseite sind, sind schlicht Kosten auf Seite der Verbraucher*innen. Daher ist die Frage aus der Überschrift nur mit einem klaren "Jein" zu beantworten. Denn die Karten, die uns bekannt sind, die mit dem Wort "gebührenfrei" werben, sind, bei entsprechender Verwendung, tatsächlich gebührenfrei. Im Folgenden zeigen wir nun die Verdienstmöglichkeiten der Bank, auch bei einem gebührenfreien Kreditkartenprodukt auf.

An erster Stelle zu nennen, sind hier die Zinsen, die erhoben werden, wenn Nutzer*innen eine Summe vom Vormonat nicht direkt im Folgemonat zu 100% zurück zahlen. Auf der einen Seite ungemein praktisch, wenn man mal knapp bei Kasse ist, auf der anderen Seite aber mit hohen Zinsen auch entsprechend etwas teurer als "normale" Kredite. Gängige Zinsen auf Kreditkarten die seitens Banken in Deutschland angeboten werden, liegen schon mal im Bereich von bis zu 17,85 % Sollzins, effektiver Jahreszins: 19,39 %. Hier erkennt auch der Laie schnell, dass die Banken hier den Löwenanteil der Einnahmen auch bei gebührenfreien Kreditkarten erzielen können. Um die Zahlung dieser Zinsen zu verhindern und die gebührenfreie Kreditkarte auch tatsächlich gebührenfrei zu nutzen, muss einfach stets alles zurück gezahlt werden. Das bedeutet, dass man die Rückzahlung auf 100% Einzug stellt (Anm. d. Red.: falls die Bank abbucht) oder pinibel auf die Rückzahlung von 100% der Rechnungssumme achtet (Anm. d. Red.: bei Rechnung als Ausgleichsmethode). Weitere Einnahmen generieren die Emittenten bspw. durch Abhebegebühren, Versicherungen, die kostenpflichtig zusätzlich auf dem gebührenfreien Kreditkartenprodukt "mitlaufen" oder auch bei Wechselgebühren beim Einsatz in Fremdwährung. Das Wort "mitlaufen" im vorherigen Satz ist bewusst gewählt und der Apell folgt sogleich: sowohl bei der Teilzahlfunktion als auch bei zusätzlichen Versicherungsleistungen, findet bei einigen Banken ein vorheriges Auswählen dieser Vertragsbestandteile statt. Daher sollte man bei Vertragsabschluss oder nach Erhalt der Karte schauen, dass man alles im Blick hat und nicht gewünschte Dinge abstellt, respektive die Zahlweise ändert. Dies geht bei den meisten großen Banken heutzutage ganz simpel per App.

III Empfehlungen zu gebührenfreien Kreditkarten

Das Team der Kreditkartenfibel ist stets am Puls des Kreditkartenmarktes und bietet daher immer die aktuell verfügbaren, spannenden Kreditkarten-Deals. Wir beschränken es jeweils auf wenige Empfehlungen, um unseren Lesern und Leserinnen einen echten, fokussierten Mehrwert zu bieten.  Grundvoraussetzung für die Empfehlung ist, dass die Karten zu denen zählen, die gebührenfrei (Anm. d. Red.: Vergleiche hierzu bitte römisch II) sind. 

Aktuell empfehlen wir:

 0. Gebührenfrei Mastercard® Gold

Die goldene Mastercard® der luxemburgischen Advanzia Bank, trägt "gebührenfrei" sogar im Namen. Gemeint ist auch hier unter Anderem, dass es keine Jahresgebühr bei der Karte gibt. Uns gefällt die Gebührenfrei Mastercard® Gold sehr gut, da sie einige Reiseversicherungen mit sich bringt, wenn Nutzerinnen hierüber die Reise buchen. Natürlich sind diese Versicherungen gebührenfrei ;). HINWEIS: bei dieser Kreditkarte ist nur ein Begleichen per Rechnung möglich. Das ist hinsichtlich des sich hieraus ergebenden zinsfreien Zahlungszieles (von bis zu 51 Tagen) super, mögen aber nicht alle. Des Weiteren gilt hier dass Bargeld zwar ebenfalls gebührenfrei am Automaten gezogen werden kann aber auf die Abhebung ab dem ersten Tag Zinsen anfallen. Der Sollzins hierfür liegt bei 19,44 %. Der Kreditrahmen, der zum Start gewährt wird, ist bei der Gebührenfrei Mastercard® Gold nicht bekannt. Die Karte kann nicht direkt bei uns abgeschlossen werden. Über den folgenden Link, kommen Sie direkt zur herausgebenden Bank.

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 1. TF Mastercard® Gold

Die schwedische Mastercard® gibt es seit einigen Jahren zur Nutzung in Deutschland. Die TF Bank als schwedische Emittentin (also eine schwedische Herausgeberinnenbank) gibt es aber schon seit über 30 Jahren. Uns gefällt diese gebührenfreie (Anm. d. Red.: im Sinne von unter Anderem "keine Jahresgebühr")  Kreditkarte besonders gut, da sie zahlreiche und umfangreiche gratis Reiseversicherungen mit sich bringt, wenn Nutzerinnen hierüber die Reise buchen. ACHTUNG: bei dieser Kreditkarte ist nur ein Begleichen per Rechnung möglich. Es findet keine Abbuchung statt. Das ist hinsichtlich des sich hieraus ergebenden zinsfreien Zahlungszieles (von bis zu 51 Tagen) super, mögen aber nicht alle. Des Weiteren gilt auch hier dass Bargeld zwar ebenfalls gebührenfrei - ohne Abhebegebühr - am Automaten gezogen werden kann aber auf die Abhebung ab dem ersten Tag Zinsen anfallen. Der Sollzins hierfür liegt bei 20,85 %, Effektiver Jahreszins: 22,96 %. Der Kreditrahmen, der zum Start gewährt wird, ist bei der TF Mastercard® Gold nicht bekannt.  Die Karte kann direkt bei uns online beantragt werden.

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2. Genialcard (Visa Karte)

Die Hanseatic Bank, ist ein Traditionshaus aus Hamburg, welche schon 1969 als Teilzahlungsbank des Werner Otto Versandhandels (Anm. d. Red.: Das ist heute also Otto.de) gegründet wurde. Im Jahr 2008 präsentierte die erfolgreiche Hamburger Bank mit der GenialCard ihre erste eigene Visa Kreditkarte. Das Produkt hat sich seit dem zu einem der besten am gesamten Markt entwickelt und ist unser Tipp No. 2 für eine gebührenfreie Kreditkarte. Die Gebührenfreiheit bezieht sich bei der GenialCard auch auf auf die Abhebung von Bargeld (aber Achtung, es kann im Ausland passieren, dass Automatenbetreiber eine Gebühr erheben) sowie die Fremdwährungsgebühren bei Auslandseinsatz. Nicht nur in der Eurozone sondern weltweit. Der Kreditrahmen, der zum Start gewährt wird, liegt bei der Genialcard bei bis zu 2.500 €.  Die Karte kann direkt bei uns online beantragt werden.

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